Lilly Erin Baker

Spreng' die Grenzen in Deinem Kopf!



Warum ich so lange weg war...

Und hiermit, meine Lieben, melde ich mich nach über zwei Jahren zurück. Wie ich euch ja bereits berichtet hatte, war mein Leben nicht immer leicht und ich hatte viel mit Krankheit zu kämpfen. 
Dann, nachdem ich Machael glücklich veröffentlicht hatte, hat das Schicksal mal wieder zugeschlagen. 
Lasst mich euch erzählen, was mir so alles passiert ist.

Nach der Veröffentlichung auf BookRix und Amazon bin ich doch tatsächlich mit meinem geliebten Mann in Urlaub gefahren. Wir wollten es so richtig krachen lassen, das Buch war erschienen, ich hatte mir ein Sabbatical verordnet und es war der erste Urlaub seit langem nur für uns zwei. Also hatten wir zwei Wochen Mallorca 5 Sterne gebucht und haben auch wirklich Wein, Weib bzw. Kerl und Gesang ausgiebig gehuldigt. 

Als wir wieder zuhause waren, hatte ich schon länger keine "Frauengeschichten" mehr gehabt, und da ich in der Vergangenheit auch mit Zysten zu tun hatte, dachte ich, "lass mal die Frauenärztin nachgucken".
Aber, oh Schreck, es war keine Zyste, die sich da eingenistet hatte. Sondern ein Gewächs ganz anderer Art und dazu eigentlich medizinisch absolut unmöglich. 
Dazu müsst ihr wissen, dass ich erstens damals bereits 47 Jahre alt war und zweitens, laut Ärzten, aufgrund eines Gendefektes, keine Kinder bekommen kann. Und dann war das Wunder doch passiert. 

Und glaubt mir, nach dem ersten Schock, war es wie ein Wunder für meinen Mann und mich.

Also haben wir unser Leben wieder einmal um- und uns auf den Nachwuchs eingestellt. 

Doch leider wurde auch dies wieder mal zu einer Prüfung, denn die Geburt hat sich viel zu früh angekündigt und nur durch strikte Bettruhe haben wir es überhaupt bis zur 37. Woche geschafft. Und dann war unser kleiner Prachtkerl auch noch viel zu klein und viel zu leicht. 

Also hieß es wieder mal kämpfen, zuerst um sein Leben und Wachstum. Dann, als wir dachten, das Schlimmste sei überstanden, fing unser kleiner Wonneproppen mit einer 8-monatigen Rund-um-die-Uhr-Schreierei an. Das hat uns beide Eltern fast an den Rand der Verzweiflung getrieben. 
Das war der Zeitpunkt, da ich mich entschieden habe, lieber diesem Wunder in meinem Leben Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, als einem Beruf oder der Schriftstellerei. Trotzdem wurde es erst besser, als der kleine Mann anfing, zu krabbeln.


Jetzt ist unser Sohn inzwischen 20 Monate alt,, läuft, ist aufgeweckt und fröhlich und geht sein ein paar Monaten in die KiTa. Er ist dort sehr glücklich und ich kriege endlich mein Leben als Schreiberling wieder auf die Reihe. 

Erste Tat: Hier mal ein Update für euch posten. 

Und bevor jetzt ein Shitstorm über mich hereinbricht, von wegen nicht arbeiten und das kleine Kind in die KiTa abschieben.... dies war tatsächlich der gut gemeinte Rat einer Freundin, die doch immerhin drei Kinder großgezogen hat. Mein kleiner Prinz brauche dringend die Umgebung mit anderen Kindern und die damit verbundene Spielatmosphäre und Herausforderung. Was sich in Gänze als richtig und gut herausgestellt hat.

Und nun, ihr Lieben, mache ich mich wieder ans Werk und verspreche, ganz bald den nächsten Band, die Geschichte um Jimaroquain, zu veröffentlichen.


Das bin ich...

 


Im Alter von 19 Jahren habe ich begonnen, Kurzgeschichten zu schreiben. Meinen ersten Roman habe ich dann 2009 begonnen. Da war ich bereits 39 Jahre alt und hatte eine umfangreiche Sammlung an Kurzgeschichten, Beobachtungen und Fragmenten zusammengeschrieben.

Die Geschichte zu meinem Erstling hatte ich schon lange im Kopf, aber es bedurfte eines Anstoßes, sie auch wirklich niederzuschreiben. Meine Erkrankung am Fibromyalgie Syndrom, einer nicht heilbaren Autoimmunerkrankung und die Auseinandersetzung damit, hat in mir schließlich den Wunsch erweckt, meine großartige Phantasie zu Papier (ja, wirklich zu Papier) zu bringen und zu veröffentlichen. In der Hoffnung, anderen Menschen mit meinen Büchern vielleicht ein paar bunte Stunden fernab der Realität zu schenken, die ja für viele von uns oft genug nur grau in grau ist.

Versteht mich bitte nicht falsch, das hier soll nicht pathetisch klingen. In der Tat bin ich ein durch und durch positiver Mensch, ich lache gerne und lasse mich auch meistens nicht von meiner Krankheit runterziehen. Und mit dieser lebensfrohen Haltung ist es mir auch gelungen, mein Leben weiterhin produktiv und glücklich zu führen. 

Eigentlich bin ich einmal Bankerin gewesen, dann habe ich in das Controlling Fach gewechselt. Alles Berufe, die eher Zahlen zugewandt sind, als der Phantasie.

Obwohl natürlich der ein oder andere durchaus der Meinung ist, dass Controlling und die Darstellung und Überwachung von Zahlen in einem Unternehmen sehr viel mit Phantasie zu tun hat.


 Manch einer meiner Freunde meint daher, ich habe eine ziemlich gespaltene Persönlichkeit, einerseits sehr strukturiert und auf Zahlen fixiert, anderseits mit einer schier unbegrenzten Phantasie geschlagen. Das stimmt sicherlich, aber schließlich macht mich genau das aus.
Ich hoffe, ich kann Euch etwas von dieser Phantasie und der darin sichtbaren Lebensfreude und von meinem unbedingten Trieb, sich nicht unterkriegen zu lassen, in meinen Büchern vermitteln.